Presseartikel u.a. von der Weltwoche, Tagesschau Online und Morgenpost
Die USA Firma in Delaware wird häufig als wirksames Instrument zur Steuerhinterziehung und Anonymisierung dargestellt. Tatsache ist, dass viele Weltmarktunternehmen ihren Sitz in Delaware unterhalten und weder G20 noch G8 jemals in Betracht gezogen haben, Delaware kritisch zu begutachten, die USA zur Aufgabe dieser Steueroase zu bewegen oder gar diesbezüglich Druck auf die Vereinigten Staaten auszuüben. Während Hongkong, Dubai, Belize und andere Offshore Staaten die Macht der G20 zu spüren bekamen, ist und bleibt Delaware das, was es immer war. Der 1. Staat der USA, ein hervorragender Witschaftsstandort und die legale Steueroase No. 1. Der Nachteil einer USA Firma in Delaware ist daher eigentlich nur im allgemeinen Ansehen zu finden.
Wer vergleichbare steuerliche Vorraussetzungen wir in Delaware sucht, nicht aber auf Ansehen und guten Ruf verzichten möchte, der wendet sich seit Januar 2010 Nevada zu. Im Prinzip aus steuerlicher und bürokratischer Sicht kein spürbarer Unterschied, jedoch im internationalen Ansehen einwandfrei. Die USA Firma in Nevada, hier vereinen sich alle Vorteile und es ist eine Frage von Jahren, wann Nevada den Bundesstaat Delaware in seinem Bekanntheitsgrad ablösen wird.
Hier eine kurze Auswahl relevanter Beiträge, die Sie im Internet unter den genannten Links nachlesen können.
Delaware die Top-Steueroase |
| Veröffentlicht von Administrator (admin) am Apr 05 2010 |
Delaware ist die Top-Steueroase
Auf der Suche nach der attraktivsten Steueroase der Welt hat das Internationale Netzwerk für Steuergerechtigkeit einen bislang kaum beachteten Spitzenreiter ermittelt: den US-Bundesstaat Delaware. Laut einer Studie der Organisation von Steuerexperten rangiert Delaware im erstmals ermittelten Schattenfinanzindex vor Luxemburg, der Schweiz und den Cayman-Inseln. Es folgen der Finanzplatz London, Irland, die Bermudas, Singapur, Belgien und Hongkong.
Die Studie basiert nach Angaben des Netzwerks, zu deren Mitgliedern neben Einzelpersonen auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen zählen, auf einer Vielzahl von Daten. Dazu gehören die Steuergesetzgebung, die Rechtsprechung und das von Anlegern investierte Geld. Auch das Bankgeheimnis und die Bereitschaft der Behörden zur Offenlegung von Finanzinformationen flossen in die Bewertung ein.
Geheimniskrämerei wird angeprangert
Mit dem Index will die Organisation Geheimhaltungsregeln, Steuervermeidungsmethoden und eine aus ihrer Sicht zu laxe Finanzmarktüberwachung der jeweiligen Standorte anprangern. Dabei werden auch Regionen erfasst, die in der OECD-Liste der Steueroasen nicht auftauchen, weil es sich nicht um souveräne Staaten handelt.
Delaware ist den Angaben zufolge als Finanzzentrum besonders attraktiv, weil dort Gewinne nicht versteuert werden müssen, die außerhalb des US-Bundesstaates erzielt werden. Die Direktorin des Netzwerks, Sarah Lewis, verwies zudem darauf, dass Unternehmen, die in Delaware ihre Finanzgeschäfte abwickeln, nicht tatsächlich in dem Bundesstaat ansässig sein müssten. In den USA haben der Untersuchung zufolge im Jahr 2007 Ausländer und nicht in den USA ansässige Unternehmen insgesamt 2,6 Billionen Dollar angelegt - vor allem in Delaware.
Ende
Zuletzt geändert am: Apr 05 2010 um 14:11:31
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